WordPress Ladezeiten verbessern

WordPress Ladezeiten verbessern


Die WordPress Ladezeit zu verbessern, geht denen, die sich wirklich auskennen, vermutlich leicht von der Hand. Ich gehöre leider nicht dazu ;-). Also war ich gut beraten, einige Dinge auszuprobieren und zu verändern.

Bereits hier habe ich insoweit einen Artikel zum Thema „Datenbank bereinigen und optimieren“ geschrieben. Damit ist es aber noch lange nicht getan.
Ein Caching Plugin ist da sehr hilfreich, und wer sich nicht des kostenpflichtigen Plugins WP Rocket bedienen mag, das für
1 Webseite mit 39 $
für 3 Webseiten mit 99 $
und unlimitierten Webseiten mit 199 $ zu Buche schlägt
und nur jeweils 1 Jahr Updates und Support beinhaltet,
der kann aus massenhaft kostenloser WordPress Plugins auswählen.

WordPress Ladezeiten verbessern mit einem WordPress Caching Plugin

Die bekanntesten sind sicherlich:

  • Cachify
  • WP Super Cache
  • W3 Total Cache
  • Hyper Cache
  • WP Fastest Cache
  • Quick Cash

Ich möchte hier jetzt nicht auf die einzelnen Caching Plugins eingehen. Wenn du eine kurze Übersicht der Funktionen dieser Plugins suchst, kann ich dir den Artikel von Lars Mielke empfehlen.

Mir geht es heute primär darum, dich an meinem Experiment „WordPress Ladezeiten verbessern“  teilhaben zu lassen. Ich möchte dir zeigen, wie entscheidend es sein kann, das eine oder andere Plugin zu wählen oder eben auch mal in einem Versuch wieder auszutauschen.

Ich habe für diesen Artikel noch einmal den „alten Zustand“ meiner Webseite hergestellt, um dir die Ergebnisse zu zeigen und dann stückweise die Veränderungen vorgenommen. Deshalb siehst du bei den Screenshots immer das Testergebnis vom 27.07.

Wie sah die Ladezeit meines WordPress Blogs also aus?

Wenn ich keinerlei Plugins insoweit verwende, erhalte ich folgende Ergebnisse für meinen WordPress Blog:

WordPress Ladezeiten verbessern PageSpeed Insights von Google zeigt mir im mobilen Bereich 47/100 und im Desktop 54/100

Das sind üble Werte, wenn man zudem berücksichtigt, dass der mobile Bereich für Google mittlerweile ein wichtiges Ranking Kriterium darstellt. Wie du siehst wird bei mir einiges bemängelt, es galt also dringend etwas zu unternehmen.
Google bietet inzwischen ein spezielles Tool zur Analyse mobiler Websites an, welches ausführlichere Tipps bietet.
GTmetrix hat dieses Ergebnis gezeigt, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Test über einen kanadischen Server läuft und die Ladezeit so übel nicht real ist.

WordPress Ladezeiten verbessern

Also schaue ich immer noch einmal zu Pingdom, da ich den Server von Hand auswählen kann.

Dies hatte ich in diesem Artikel erklärt.
Ich wähle also den Server in Amsterdam und erhalte diese Ergebnisse

WordPress Ladezeiten verbessern
Die Ladezeit meiner Webseite ist hier sicherlich mit 2:10 Sekunden bei einer Größe von 1.3 MB nicht so schlecht, dennoch wollte ich mich mit dem schlechten Ergebnis bei Google PageSpeed Insights nicht zufrieden geben.

Was habe ich verändert um die Ladezeiten meiner Webseite zu verbessern?

Da ich viele Bilder in meinen Artikeln zur Veranschaulichung verwende, hatte ich mir zunächst das Plugin Tiny compress images installiert.

Darüber hinaus noch das Plugin Rocket Lazy Load. Hinzukamen noch Cache Plugins, so dass insgesamt folgende Plugins installiert waren um meine Ladezeit von WordPress zu optimieren.

  • Rocket Lazy Load
  • Compress JPEG & PNG images
  • Soil
  • WP deferred javaScript
  • WP Fastest Cache

Die von mir gewählten Caching Plugins sind sehr einfach in der Handhabung, und ich wusste, dass ich damit nichts falsch machen konnte.
Zu welchem Ergebnis hat dies geführt?
PageSpeed Insights von Google zeigt mir

WordPress Ladezeiten verbessern im mobilen Bereich 57/100, Okay ein wenig hat sich da verändert, gut ist das aber noch lange nicht. Da lasse ich mich auch nicht durch das positive Ergebnis in der Nutzererfahrung 99/100 täuschen.
Der Desktop Bereich zeigt 75/100 sieht auch nicht so viel besser aus. WordPress Ladezeiten verbessern

 

 

 

 

 

WordPress Ladezeiten verbessern Der Test bei GTmetrix
sieht eigentlich schon ganz ordentlich aus, immerhin hat meine Webseite dort einen PageSpeed Core von 96 %. Die Ladezeit beträgt bei GTmetrix 3.0 Sekunden bei 36 Anfragen und einer Gesamtseitengröße von 545 KB. Wie bereits geschrieben: Bei der Ladezeit muss natürlich berücksichtigt werden, dass der Test über einen kanadischen Server gelaufen ist.

Also teste ich jetzt wie immer noch zusätzlich bei Pingdom  und wähle den Serverstandort Holland/Amsterdam aus mit folgendem Ergebnis:

WordPress Ladezeiten verbessern

Wow eine Ladezeit von 962 ms bei einer Seitengröße von jetzt nur noch 645,8 KB das fand ich schon ganz ordentlich. Da ist ja einiges komprimiert und damit die Ladezeit erheblich verbessert worden.
Eigentlich wollte ich das so lassen, denn die Ladezeit für so einen WordPress Blog finde ich eigentlich gut.
Eigentlich *grins* eigentlich…
Dann hat es mich aber doch so gewurmt, dass das Ergebnis von PageSpeed Insights zu verbessern sein müsste.

Lese im nächsten Artikel wie ich mein Experiment „WordPress Ladezeiten verbessern“ fortsetze.

 

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4 Gedanken zu “WordPress Ladezeiten verbessern

  • Jürgen

    Hallo Marion,

    vielen Dank für diesen ganz tollen Artikel und die vielen Infos. Da bin ich jetzt wieder einen ganzen Tag beschäftigt und nicht unter dem Sonnenschirm.
    Genau mit diesem Thema bin ich seit einiger Zeit beschäftigt und hatte viel Frust damit. Wenn ich sehe, dass meine Zeiten beim Google Speedtest bei 42 und 47 liegen und sich bisher nicht verbessern liessen.

    Ich habe es mit W3 total cache probiert und wollte die mir angebotenen Einstellungen importieren, so dass alles schneller wird. Das war bisher vergeblich.

    Jetzt hoffe ich das Thema mit Deinen ausführlichen Infos endlich zu bewältigen, egal ob Affenhitze oder nicht. Ich bleibe in jedem Fall dran und teile mit, wie es gelaufen ist. 75 und 85 wäre ein super Ergebnis.

    Danke nochmal
    Jürgen

    • Fifty Autor des Beitrags

      Gerne Jürgen 🙂
      Tja W3 Total Cache hatte ich auch ausprobiert, da das Plugin so hochgelobt wurde im Internet. So wirklich begeistert war ich von dem Ergebnis dennoch nicht.

  • Lars Mielke

    Danke erstmal für die Verlinkung.
    Dieses Starren auf Ladezeiten-Analysewerkzeuge hat mich ja schon immer fasziniert, auch wenn das eher so eine Art Selbstbefriedigung ist. Denn, ob die Seite nun 5 ms länger oder kürzer lädt, bekommen wir Nutzer gar nicht mehr mit. Der Rest ist was für Google Esoteriker.

    Caching Plugins für WordPress sind auch nur das Ende der Fahnenstange. Es geht schon bei einem sauber programmierten Theme los und zieht sich dann über die Serverausstattung und -konfiguration (NGinx + Varnish bspw.) bis zur nicht bereinigten Datenbank.

    🙂

    • Fifty Autor des Beitrags

      Gerne Lars.
      Ah ich sehe schon, hier spricht der Fachmann :-). Lars ich schreibe hier ja nicht für die Profis. Als Newbie ist schon mal kaum zu erkennen, welches Theme ist sauber programmiert?! Etwas in der .htaccess zu verändern erfordert Mut etc., da ist sicherlich der hier aufgezeigte Weg eine Möglichkeit,