Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress

Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress


Heute soll es um die Komprimierung deiner Bilder in WordPress gehen.

Na so ein Mist! Jetzt hat es mich auch einmal erwischt, Anfangsfehler müssen offensichtlich später bezahlt werden, weil es wieder Zeit kostet und Zeit ist eben auch Geld.

Also mal von Anfang an.

Als ich mit meinen Blogs im Internet gestartet bin, war mir klar, ich würde gerne meine Artikel mit Bildern illustrieren, damit es für den Leser wie dich einfach anschaulicher wird.

Völlig klar war mir, dass Bilder große Speicherkapazität einnehmen und – obwohl ich keine Ahnung davon hatte – war mir auch klar, dass die Ladezeiten meiner Webseiten sich verlängern würden. Also musste die Möglichkeit gesucht werden, Bilder zu komprimieren.

Bei einer Suche in Google wurde ich natürlich fündig. Die schnelle und noch unerfahrene Suche hat mich zu einem kostenlosen Plugin für die Bilder Komprimierung geführt: Smush.it

Smush.it ist in der Lage, auch nachträglich deine bereits auf den Webserver geladenen Bilder zu komprimieren. Die nachträgliche Komprimierung muss aber nicht immer gut sein, lese dazu weiter, denn ich gehe darauf noch gesondert ein.

Dass es davon eine kostenpflichtige Version gibt, war mir gar nicht bekannt und dass es ein sehr preisgünstiges Alternativ-WordPress Plugin, nämlich Optimus von Sergej Müller, das Bilder in WordPress verlustfrei komprimiert, eben leider auch nicht. Wobei erwähnt sei, dass die kostenlose Version von Optimus nur eine Komprimierung von Bildern vornimmt, die maximal 25 KB groß sind und PNG-Bilder gar nicht komprimiert.

Also habe ich mich seinerzeit für das kostenlose WordPress Plugin smush. it entschieden. Der Online-Dienst, der diese kostenlose Bilder Komprimierung möglich gemacht hat, ist Yahoo.

Wie du hier sehen kannst

Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress

 

hat das kostenlose WordPress Plugin seinen Dienst ordentlich verrichtet und meine hochgeladenen Bilder komprimiert. Da wo du die kleinen roten Pfeile siehst, wird angezeigt, in welcher Größe die Bilderkomprimierung stattgefunden hat.

Soweit so gut…bis zum 20. März 2015!

An diesem Tag wird ein Update für Smush.it angezeigt, das ich selbstverständlich sofort durchführe. Nach dem Update erhalte ich folgende Meldung:

Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress

 

Wenn du die englische Sprache nicht sprichst: Sinngemäß steht da, dass Yahoo seinen kostenlosen Dienst eingestellt hat. Die Entwickler des Plugins wollen sich um kostenlosen Ersatz bemühen, in der Zwischenzeit bieten sie dem User zu einem Sonderpreis – nämlich mit 90 % Rabatt – ihren kostenpflichtigen Dienst an, nämlich die Pro-Version von Smush.it zur Komprimierung von Bildern.

Um die Copyright-Rechte der Salespage (Verkaufsseite) nicht zu verletzten, verzichte ich hier jetzt auf ein Bild der Angebotsseite.

Angeboten wird die Pro-Version normalerweise bei:

  • monatlicher  Zahlung für 9$ pro Monat (für den ersten Monat)
  • vierteljährlicher Zahlung für 6$ pro Monat (für die ersten 3 Monate)
  • jährlicher Zahlung für 4$ pro Monat (für die ersten 12 Monate)

Da dem User 90 % Rabatt angeboten werden, wird  jetzt natürlich entsprechend weniger gezahlt. Das Plugin wäre für unbegrenzte Webseiten nutzbar.

Bilder Komprimierung in WordPress mit Smush.it Pro sinnvoll?

Für mich nicht.

Mich stört sehr, dass bei den Preisangaben in Klammern immer „für den ersten Monat, für die ersten 3 Monate, für die ersten 12 Monate“ steht. Denn ich frage mich was kostet es danach?

Und…

werden die Entwickler in der Lage sein, das WordPress Plugin zur Bildkomprimierung überhaupt jemals wieder kostenlos anzubieten?

Smush-it WordPress Plugin
Smush-it WordPress Plugin ist jetzt wieder in der kostenlosen Variante erhältlich

Kontrolle des Plugins für Bildkomprimierung ist wichtig

Wie du hier sehen kannst, hat der Dienst bereits am 13.03.2015 seine Tätigkeit eingestellt:

Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress

 

Leider ist mir das gar nicht aufgefallen.

Bilder komprimieren WordPress Plugin Lösungen

Die kostenlosen Varianten:

Tiny compress images, auf dieses WordPress Plugin gehe ich jetzt näher ein, weil es mir absolut brauchbar erscheint.

Das WordPress Plugin Tiny compress images komprimiert deine Bilder im JPG Format um 40-60 % ohne sichtbaren Qualitätsverlust und Bilder im PNG-Format 50 – 80% und gestattet es dir in der kostenlosen Variante 500 Bilder pro Monat zu komprimieren. Für einen ganz normalen Blog ist das sicherlich ausreichend.

Zur Verwendung dieses WordPress Plugins benötigst du einen kostenlosen API Schlüssel, den du dir auf dieser Seite hier gegen Eintragung deines Namens und deiner E-Mail-Adresse holen kannst. Nach dem Eintragen erhältst du unmittelbar eine E-Mail mit einem Link, der dich auf die Seite deines API Schlüssels führt.

Du kannst entscheiden, ob du alte Bilder, die sich in deiner Mediathek befinden, nachträglich komprimieren möchtest.

Auf der WordPress-Plugin-Seite findest du unter „Screenshots“ Anleitungsbilder, die allerdings nicht mehr up to date sind. Deshalb findest du hier ein Video, das dir zeigt, wo du Einstellungen vornehmen kannst.

– um das Video zu stoppen, klicke auf das Video, ebenso um es erneut zu starten –

Weitere WordPress Plugins für die Bilder Komprimierung, die du dir anschauen kannst, bevor du wählst, sind:

das allerdings in der kostenlosen Variante die Bildkomprimierung nur vornimmt, wenn die Größe deines ursprünglichen Bildes nicht 25 KB übersteigt. Das Plugin komprimiert nur JPG-Bilder keine PNG-Bilder.

Kostenpflichtige Variante:

Optimus von Sergej Müller

Eine Lizenz für ein Jahr für alle deine Webseiten kostet dich 29 €

Erlaubte Bildformate: JPG und PNG

Maximale Dateigröße deines ursprünglichen Bildes: JPG 1 MB und PNG 512 KB

Unbegrenzte Bildmenge

WebP Konvertierung: Hierzu sei erwähnt, dass dieses Format aktuell nur von Chrome unterstützt wird.

Sergej Müller genießt einen guten Ruf für sauber programmierte WordPress Plugins. Der „Nachteil“ dieses WordPress Plugins Optimus von Sergej Müller ist, dass es nur Bilder komprimiert, die nach der Installation auf den Webserver geladen werden. Der Grund hierfür ist,  dass nachträgliche Änderungen an den Bildern sowohl im Dateinamen als auch in der Größe das Ranking bei Google beeinflussen kann.

Hierzu gibt es eine Studie, die du unbedingt lesen solltest.

Deshalb überprüfe die Rankings deiner bereits verwendeten Bilder und entscheide weise, ob du eine nachträgliche Komprimierung deiner Bilder in WordPress wirklich möchtest.

 

 

 

 

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5 Gedanken zu “Bilder verlustfrei komprimieren in WordPress

  • Manuel

    Hallo,

    ein schöner Beitrag, ich suche schon länger nach dem richtigen Plugin für meine WordPress Blogs, einige Tools hate ich auch schon probiert. Tiny compress wird es im moment sein, normal Lade ich auch erst die Bilder hoch wenn ich diese mit Caesium Optimiert habe, ist aber nur möglich wenn man einen Blog alleine betreibt.

    Schade das bei Tiny compress die Bilder auf 500 an der Zahl begrenzt sind und eine hörer Anzahl nur gegen Kreditkarten Zahlung möglich ist.

    VG Manuel

  • Walter Bracun

    Danke für diesen Beitrag.
    Ich persönlich bearbeite die Bilder für meine Beiträge immer zuerst außerhalb von WP (mittels eines kostenlosen Grafik-Programms) und lade sie dann fertig formatiert in meine Beiträge ein.
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

    • Fifty

      Gerne Walter.
      ich habe zuvor auch einen Bildverkleinerer genutzt, nämlich diesen hier
      Da ich jedoch mit vielen Bildern auf meinen Blogs arbeite war das wirklich zeitaufwendig, zumal ich festgestellt habe, dass die zuvor mit dem Programm verkleinerten Bilder noch einmal zusätzlich durch das Plugin
      verkleinert wurden.

      Auch dir alles Gute und viel Erfolg, Fifty

  • Gerhard Minsel

    Hallo Marion,

    das Plugin gefällt mir und da ich die 500 Bilder pro Monat bestimmt nicht erreiche kann ich die Einstellung auch so machenn, wie du sie zeigst.

    Deine Schilderung von dem Smush.it Plugin ist ja eigentlich nichts neues. Irgenwie habe ich den Verdacht, dass gute Plug Ins, die kostenlos mal auf den Markt kamen, irgendwann nach einer gewissen Einführungsphase plötzlich nur noch gegen Bezahlung zu haben sind. Oder ganz verschwinden. 😉

    Grüße Gerhard

    • Fifty Autor des Beitrags

      Das ist wohl richtig Gerhard, aus meiner Sicht jedoch verständlich, denn wollen wir nicht alle im Laufe der Zeit eine geleistete Arbeit monetarisieren? 😉